| Barbara
St. White ist das erste Bild der Serie Popidole und als Übergang
von der Serie Black Icons zu den Popidolen zu sehen. Die
Androgynität aus den "Schwarzen Heiligen- bildern" ist auch in
diesem Portrait noch bedeutsam. Die auffallende weisse Umrandung
schneidet das Bild förmlich heraus. Das Portrait steht so
deutlich vor dem Hintergrund der Bildfläche, was noch als Stilmittel der Ikonenmalerei verstanden werden kann. Das Gemälde ist mit Ölfarben auf Holz
gearbeitet und wie alle Bilder dieser Serie rahmenlos, von einem
Umterrahmen mit 50 mm Museumsrahmenhöhe getragen. Das Gesicht ist
überlebensgross und so ist Betrachtungsabstand für die Wahrnehmung
von Vorteil. Es wirkt durch seine klare Strukturierung auch in
weniger beleuchteten Räumlichkeiten.
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